Schlau Steuern sparen für Chef und Mitarbeiter – Bahrs Steuer-Top-Vier. Volume 1

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Mehr netto vom brutto? Das ist ganz leicht. Denn Ihren Mitarbeitern können Sie zu mehreren Anlässen Gutes tun, ohne dass dies zwingend versteuert werden muss. Natürlich gibt dabei einiges zu beachten, um hier nicht in die Lohnsteuerfalle zu geraten. Vor allem die Höhe der Zuwendungen. Beispiele gefällig? Gerne!

1) Der Warengutschein oder: Die magische 44

Man kennt das ja: Oft machen die angestellten Mitarbeiter mit ihrem eigenen Auto auch die eine oder andere Fahrt für die Firma. Und Sie können Ihnen im Gegenzug für diesen Einsatz etwas Gutes tun: Vielfahrer bekommen zum Beispiel einen Tankgutschein. Steuerlich kein Thema? O doch. Denn es gibt da ja die magische 44: Bis zu einem Wert von 44 Euro für einen solchen Gutschein fällt keine Steuer an. Das Fiese: Übersteigt der Gutschein den Betrag auch nur um einen Cent, gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip. Stellen Sie dem Mitarbeiter zum Beispiel einen Gutschein über 44,50 Euro aus, muss auf den gesamten Betrag Lohnsteuer gezahlt werden. Wollen Sie nicht! Und der Mitarbeiter auch nicht. Also Obacht bei der Gutscheinerstellung!

2) Die Betriebsfeier oder: Alles bis 110 Euro geht

Sommer, Sonne, Feierzeit! Sie wollen Ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun und laden sie zur Betriebsfeier ein. Und hauen so richtig auf die Ka … Sie wissen schon. Können Sie auch. Und für 110 Euro pro Kopf bekommen Sie sicher auch eine ordentliche Feier hin. Denn so viel dürfen Sie pro angestelltem Mitarbeiter ausgeben. Alles, was darüber liegt, unterliegt … Sie ahnen es … der Lohnsteuer. Und Obacht: Oftmals möchte man ja auch die Partner und Partnerinnen der Mitarbeiter einladen. Können Sie machen, aber die Kosten für deren Verpflegung werden dann auf den Arbeitnehmer übertragen, sprich Sie dürfen über den Daumen nur maximal 55 Euro pro Kopf ausgeben. Also aufgepasst!

3) „Gut gemacht!“ oder: Kleine Präsente erhöhen die Bindung

Hat Ihre neue feste Mitarbeitern im letzten Monat einen echt guten Job gemacht und Sie möchte sie dafür einfach mal belohnen? Oder ist Frau Müller Mutter geworden und Herr Schmitz hat gerade die Prüfung zum Ausbilder bestanden? Klasse! Für diese Leistungen oder Anlässe dürfen Sie als Arbeitgeber Präsente verteilen. Ein Strauß Blumen, eine CD oder ein Buch sind hier die Klassiker. Wichtig: Die Aufmerksamkeiten sind rein von betrieblichem Interesse. Und sie sind in Summe bis zu einem Wert von 60 Euro inklusive Mehrwertsteuer – pro Mitarbeiter versteht sich – auch steuerfrei.

4.) Mehr wissen – betriebliche Fortbildung komplett absetzen

Kommt immer gut, ist immer wichtig: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollten sich regelmäßig neues Wissen aneignen, über den Tellerrand hinausschauen, sprich: sich fortbilden. Für Sie als Arbeitgeber ist neben der Tatsache, dass Ihre Mitarbeiter dadurch permanent neues, wertvolles Wissen mitbringen, auch eines wichtig: Sie können rein betriebliche Fortbildungen jedweder Art anbieten, ohne dafür auch nur einen Cent an Steuern oder Sozialversicherungen zahlen zu müssen. Denn von der Fortbildung profitieren Sie als Arbeitgeber ja ebenso wie die Arbeitnehmer.