So arbeiten (Start-up) Unternehmer und Steuerberater optimal zusammen

Ihhh! Zahlen! Buchhaltung! Hilfe! Ja, ich überspitze ganz gern mal. Aus gutem Grund. Auch in Deutschland kommt nun endlich mal ein bisschen Schwung in die Start-up-Szene. Viele der motivierten, cleveren, kreativen Gründer haben großartige Ideen, wie sie ihre Innovation auf den Markt bringen. Aber nicht immer einen Plan von vernünftiger Buchhaltung und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Und unter uns: Manch erfahrener Unternehmer auch nicht. Dabei ist das so wichtig.

Potenziale vervielfachen

… geht gut, wenn sich Experten ergänzen. Der Regisseur und der Produzent. Der Maler und der Galerist. Der Start-up-Unternehmer und der Steuerberater.

Am Anfang immer die Gretchenfragen beantworten. Und die lauten:

Soll der Steuerberater die komplette Abwicklung übernehmen? Also laufende Finanz- und Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärungen, laufende Beratung? Oder erledigt das Unternehmen einiges selber? Und hat es dazu die Kompetenz? Und, so oder so: Lieber alles digital oder oldschool in Papierform?

Ich schlage da jetzt mal was vor:

1. Komplette digitale Abwicklung durch Unternehmer und Steuerberater
So machen Sie es sich einfach und können sich voll aufs Business konzentrieren: Sie legen sämtliche Belege digital in Steuerbüro Online oder Datev Unternehmen Online ab. Den Rest übernehmen wir und der digitale Datev-Buchungsassistent. Der schlägt in den meisten Fällen direkt die passenden Buchungen vor. Wir haben alle Zahlen im Blick. Stimmt etwas nicht, greifen wir ein. Wunderbar flexibel ist das: Denn wir können das täglich, wöchentlich oder monatlich gestalten.

Sparen wir uns doch die Zeit

3:0 fürs Digitale: Nutzen Sie eines der beiden Online-Programme, bekommt bei einer Betriebsprüfung das Finanzamt die Daten und Belege digital. Mit sämtlichen Buchungen auf einen Blick. Und ohne lästiges Ordner schleppen. Was das Ganze kostet? Nicht viel.
Steuerbüro Online liegt bei 7,99 Euro monatlich, Datev Unternehmen Online bei 10,50 Euro plus Speichergebühren. Bei Version 1 importieren wir für Sie die Belege nach der Ablage in Datev.

2. Lieber Papier? Auch okay. Aber für Sie aufwändiger

Wenn Sie gerne monatlich, vierteljährlich oder jährlich Ordner schleppen oder verschicken und somit sämtliche Buchhaltungsunterlagen physisch zu uns bringen möchten – kein Problem. Wichtig: Die Belege müssen sortiert sein. Und zwar so:

• Kasse
• Bank
• Kreditkartenabrechnungen
• Ausgangsrechnungen
• Eingangsrechnungen
• Buchhaltungsauswertungen/Umsatzsteuervoranmeldungen

Wir scannen die Belege ein und verbuchen sie. Bei einer Jahresbuchhaltung kann eventuell auch aufs Einscannen verzichtet werden.

3. Selbst ist der Mann und die Frau: Fibu in Eigenregie
Sie möchten die Finanzbuchhaltung (Fibu) selbst machen? Geht natürlich. Zum Beispiel mit einem Programm von Datev, SevDesk oder Lexware. Die Daten sollten dann trotzdem monatlich oder vierteljährlich an uns übermittelt werden. So dass wir zeitnah auf Fehler prüfen und diese korrigieren können.

Aber bitte: Machen Sie die Fibu nur selbst, wenn Sie das können!

Und dieser Appell ist mir ganz wichtig: Wir hatten es nicht nur einmal, dass wir Ende des Jahres, oft unter massivem Zeitdruck, ohne Ende Korrekturbuchungen durchführen mussten – weil ein Klient uns, sorry, ein Chaos übergeben hat. Damit ist keinem gedient und am Ende wird‘s fürs Unternehmen womöglich doppelt oder dreimal so teuer wie gedacht. Denn Fehlersuche kostet immens viel Zeit. Übernehmen Sie die Fibu gern selber – aber machen Sie sich vorher schlau, wie das geht. Denn hier kommt es auf jede Buchung und jedes Komma an. Wollen Sie das wirklich? Haben Sie die Zeit? Leidet darunter nicht Ihr Tagesbusiness?

Wie Sie es auch gestalten möchten: Wir beraten Sie durch das Jahr.

Mindestens einmal im Vierteljahr tauschen wir uns intensiv aus. Besprechen betriebswirtschaftliche Auswertungen, Steuervorauszahlungen und zukünftige Planungen. Gerade für die ersten Jahre im Start-up-Business ist das enorm wichtig. Wenn der Umsatz plötzlich explodiert, schnellen auch die Umsatzteuer- und Einkommensteuervorauszahlungen in die Höhe. Damit Sie hier nicht in Liquiditätsengpässe geraten, planen wir für Sie gerne regelmäßig die nächsten Monate. Damit Sie immer wissen, wo Sie stehen. Und sich um Ihre Zahlen keine Gedanken machen müssen. Weil sie stimmen.