Axel Bahr Blog

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E-Scooter für Mitarbeiter? Super. Aber bitte korrekt versteuern!

Wie Sie das Trendfahrzeug für Kundenbesuche oder den Weg ins Unternehmen nutzen können.

Was, auf dem Gehsteig?! Wie schnell werden die Dinger denn? Mit Helm oder ohne? Und was ist mit den Fußgängern? Ach ja, typisch Deutschland: Während andernorts die E-Scooter längst zum Straßenbild gehören, begannen hierzulande erst einmal die Diskussionen. Jetzt fahren sie. Und für Sie ganz wichtig Wie läuft das eigentlich, wenn dieses wirklich praktische und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel für betriebliche Zwecke genutzt wird? Denn zahlreiche Unternehmen stellen die E-Scooter bereits ihren Mitarbeitern zur Verfügung. Gerade in der Metropole sind sie auch, je nach Witterung, ein prima Auto-Ersatz. So weit, so gut, nur: Wie wird dieser Spaß denn abgerechnet?
Es gibt zwei Varianten der Nutzung eines solchen E-Scooters. Und danach richtet sich die Versteuerung.

Der Scooter als Reisekostenersatz

Die Hugo AG sitzt mitten in Köln. Für Kundenbesuche ihrer Key-Accounter stellt sie E-Scooter zur Verfügung, mit denen diese direkt vom Firmensitz aus ihre Kunden in der Innenstadt besuchen können. Für diese Auswärtstätigkeiten sprechen wir von einem Reisekostenersatz in Form einer Sachleistung. Und der ist steuerfrei, es ist also kein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil zu erfassen. Voraussetzung: Der Key-Accounter besucht nach dem Kunden nicht noch privat seine Oma in Hürth, sondern fährt direkt zurück ins Büro.

Der Scooter als Firmenfahrzeug

So, und wenn einer der Key-Accounter, nennen wir ihn Paul, den Scooter auch gerne jeden Werktag für die fünf Kilometer lange Fahrt von seiner Wohnung ins Büro nutzen möchte? Und am Wochenende damit zu seiner Freundin fährt? Dann nutzt er ihn auch privat. Und diese Nutzung ist steuerpflichtig. Geldwerter Vorteil lautet das Zauberwort. Warum der Scooter in diesem Fall nach § 3 Nr. 37 EStG nicht steuerfrei ist? Ganz einfach: Es gilt die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Denn ein E-Scooter muss verkehrsrechtlich zugelassen werden und ist […]

Sie müssen nicht alles können … aber wissen, wer’s kann!

Überlassen Sie Steuern und Buchhaltung dem Fachmann. Andernfalls kann es Ihnen gehen wie dem Schreiber dieser Zeilen, der ein bisschen leiden musste, um das zu begreifen.

22.57 Uhr. Zum dritten Mal gehe ich jetzt diese Liste durch. Ich möchte alles verfluchen, was eine Zahl hat. Zahlen an sich sind grausam. Sie sind böse. Sie fügen mir gerade akute Schmerzen zu. Als Kleinunternehmer muss ich zwar keine Bilanz machen, nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Aber das überfordert mich schon ohne Ende. Es ist Mitte Dezember, ich möchte jetzt eigentlich lieber Weihnachtseinkäufe erledigen. Aber nein, zum 31. des Monats muss ja die Steuererklärung abgegeben werden. Ich bin also spät dran. Und beim Abgeben muss … genau: Alles stimmen. Tut es nicht. Weil ich mir ja im dritten Jahr in Folge in den Kopf gesetzt habe, alle meine Eingangs- und Ausgangsbuchungen selber durchzuführen. Weil ich ein ach so simples Buchhaltungsprogramm habe. Mit dem also wirklich jeder Depp buchen kann. Ich nicht. Weil ich einfachste Buchungssätze verpeile. Bei sich wiederholenden Tätigkeiten spätestens beim siebten Mal einen Fehler einbaue. Und bei Buchhaltung und Steuern ist ein Fehler leider der Zahlentod.

Genau so einen Fehler suche ich jetzt. Denn ich muss das Ergebnis meines Jahreskontostandes mit meinen eigenen Buchungen abgleichen. Gibt es dafür schon Programme? Weiß ich nicht, habe ich nicht. Also suche ich die Nadel im Heuhaufen. Ich nähere ich mich, aber ich komme einfach nicht aufs selbe Ergebnis. Nach dem dritten Abgleichungsversuch bleibt ein Differenzbetrag von 27 Euro – und das auf den gesamten Jahresumsatz bezogen. Und ich finde den Fehler nicht! Aahhhhh!!! Seit Tagen drehen sich vor meinem geistigen Augen die Zahlen in alle möglichen Richtungen, mich macht das langsam echt fertig. Also: Jetzt den Rechner aus und schlafen gehen? Nein, letzter […]

Machen Sie es sich leicht. Mit uns.

So arbeiten (Start-up) Unternehmer und Steuerberater optimal zusammen

Ihhh! Zahlen! Buchhaltung! Hilfe! Ja, ich überspitze ganz gern mal. Aus gutem Grund. Auch in Deutschland kommt nun endlich mal ein bisschen Schwung in die Start-up-Szene. Viele der motivierten, cleveren, kreativen Gründer haben großartige Ideen, wie sie ihre Innovation auf den Markt bringen. Aber nicht immer einen Plan von vernünftiger Buchhaltung und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Und unter uns: Manch erfahrener Unternehmer auch nicht. Dabei ist das so wichtig.

[…]

Als Digitale Kanzlei 2019 auf Kurs in die Zukunft

Ach ja, die Digitalisierung. Alle sprechen drüber. Manche glauben, sie geht vorbei. In Amerika verlieren sie darüber kaum noch Worte, ist ja eh alles digital. Und wir? Wir machen lieber, statt zu reden.

Deshalb haben wir uns schon vor einigen Jahren erst gedanklich und dann praktisch vom Papierkram so weit es geht verabschiedet – und stellen fest, dass das nicht nur machbar ist, sondern auch enorm viel Zeit und Ressourcen spart. Wenn man nur will.

Digital arbeiten funktioniert. Das hat uns jetzt die DATEV, mit der wir als Steuerberatungsbüro natürlich zusammenarbeiten, bestätigt – und Axel Bahr als digitale Kanzlei 2019 ausgezeichnet.

Das wird man nicht einfach so.

Ich erspare Ihnen aber jetzt die ganzen Kennzahlen, welche die DATEV ansetzt, um zu bewerten, wie digital eine Kanzlei denn nun arbeitet. Nur zwei Beispiele: Da geht es dann darum, wie hoch der Anteil an digitalen Arbeitsprozessen im Alltag ist – gemessen an unserem großen Ganzen. Digitalisierungsquote heißt das. Und darum, wie viele Abrechnungen wir pro Stunde hinkriegen, was digital natürlich schneller geht. Besonders wichtig, und daran arbeiten wir ganz intensiv, ist natürlich, wie viele unserer Mandanten mit uns diesen Weg gehen, ihre Belege also möglichst digital einreichen. All diese Werte haben wir im so genannten DATEV-Digitalisierungscockpit angegeben und auswerten lassen. Mit einem erfreulichen Ergebnis: Wir habend das Label digitale Kanzlei erhalten.

Steuerbüro online – wir machen es Ihnen so gern so einfach

Ein ganz wesentlicher Baustein unserer digitalen Arbeitswelt ist das Steuerbüro online. Ein Tool, das wir uns eigens haben programmieren lassen, um unseren Mandanten und uns all das zu ersparen, was im Buchungsalltag einfach nur nervt. Mühsam Papierbelege zusammensuchen zum Beispiel. Belege nachreichen, die mal wieder irgendwo dazwischen gesteckt haben. Alles vom Tisch, denn wir arbeiten Digital vom Tisch, wie wir gerne […]

GmbH gründen? Klar. Aber richtig.

Läuft doch gut mit der Firma, oder? Stabile Umsätze, seit Jahren schon.

Nur immer mit dem gesamten eigenen Vermögen haften zu müssen, wenn mal was total daneben gehen sollte – dieses Szenario muss ja eigentlich nicht mehr sein. Also her mit der GmbH. Jo, kann man machen. Aber vorher bitte genau bedenken, was dafür alles nötig ist. Und dann noch mal drüber nachdenken.
Los geht’s.

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Ausbildung geschafft. Jetzt direkt an die Steuern denken!

Denn da gibt es womöglich einiges zurück.

Durchgestartet. Direkt nach der Schule in die Ausbildung. Erstes Geld verdient. Sich vielleicht ein kleines Auto geleistet. So weit, so gut, oder? Und dann geht alles ganz schnell: Drittes Lehrjahr, Abschlussprüfung. Immer einen guten Job gemacht und plötzlich übernommen als vollwertiger Mitarbeiter. 40-Stunden-Woche. Und: Oft ein Vielfaches an Gehalt. Damit auch an Abgaben. Und gleichsam im ersten Jahr beste Chancen, Steuern zurückzubekommen. Aber dafür muss die erste Steuererklärung gemacht werden.

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Komm, wir gehen auf den Markt! Gerne. Aber bitte richtig. Vor allem im Netz.

Was Sie auf dem digitalen Marktplatz in Sachen Umsatzsteuer so alles beachten müssen.

Amazon nennt ihn sogar so: Marketplace. Und das Ding floriert seit Jahren. Kein Wunder, dass es heute ungezählte Online-Marktplätze gibt, auf denen Händler ihre Produkte anbieten können. Aber natürlich nicht wie Kraut und Rüben. Da muss schon Ordnung herrschen. Vor allem beim Thema Umsatzsteuer. Und, ganz wichtig: Wenn Sie der Betreiber des Marktplatzes sind, sitzen Sie mit im Boot. Und wenn Sie Händler auf einem Marktplatz sind müssen Sie ebenfalls – handeln!

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Haus verkaufen? Gerne. Spekulationssteuer sparen? Warum nicht!

Haus verkaufen? Gerne. Spekulationssteuer sparen? Warum nicht!

Die Immobilienpreise in Deutschland … Sie kennen das. Sie schießen in die Höhe, kein Ende in Sicht. Aber: So ganz aus dem Ruder laufen soll das Ganze auch nicht, deshalb hat der Staat etwas dagegen, wenn munter privat zu Mondpreisen verkauft wird. Von wegen Gewinnmaximierung und so. Und was macht der Staat in diesen Fällen? Genau, er erhebt mal wieder eine Steuer. In diesem Fall ist es die Spekulationssteuer. Die muss auf den Gewinn gezahlt werden, der mit dem Verkauf eines Gebäudes oder einer Wohnung erzielt wurde. Das Ganzeist in den Paragrafen 22 und 23 des Einkommensteuergesetz geregelt, aber das nur am Rande.

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Die Sache mit den zehn Tagen

Die Sache mit den zehn Tagen oder: Neues Jahr, alte Umsatzsteuer abführen? Geht!

Mit der Umsatzsteuer ist das ja immer so eine Sache, gerade in kleineren Unternehmen. Wer in der Medienbranche tätig ist, kann unter Umständen den verminderten Satz von 7 Prozent veranschlagen. Meist sind es aber 19. Die sind natürlich ein durchlaufender Posten!
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